Yoga auf La Palma

Vereinigung mit dem Göttlichen


Nach indischer Anschauung trägt jedes Lebewesen einen Funken des Göttlichen in sich. Dieses Licht ist jedoch durch unzählige Schichten, wie Schmerzen, Ängste, Wut und durch die Illusion der drei-dimensionalen Wahrnehmung bedeckt.

Das Ziel des Yoga ist, diese Schleier zu lüften und mit unserer wahren Natur zu verschmelzen.

Übersetzt bedeutet Yoga „Vereinigung“ und ist im Gegensatz zu den Religionen, überkonfessionell und undogmatisch. Ob man über eine Blume oder einen Davidstern, ein indisches Mantra oder „Allah Akbar“ meditiert, spielt insofern keine Rolle, da sich das Göttliche in vielfältiger Weise offenbart.

Yoga ist ein Lebensweg

Es gibt unzählige Arten des YOGA:
Karma-, Bhakti-, Jnana-, Raja-, Ashtanga- und Hatha-Yoga sind nur einige davon; doch jeder Weg, der mit Hingabe, Konzentration und Ausdauer begangen wird, kann zum Ziel führen.

Das Yoga, welches wir praktizieren, ist dem westlichen Lebensstil angepasst und beschäftigt sich mit 5 grundlegenden Prinzipien: Richtige Ernährung, Körperübungen (Asanas), Bewusstes Atmen, Entspannung und Meditation

Die richtige Ernährung

Die richtige Ernährung aus natürlichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse und Getreide etc. ist eine Voraussetzung, um Yoga zu praktizieren, da sie den Körper schlank und beweglich hält, ihm genügend Widerstandskraft gegen Krankheiten verleiht und den Geist klärt, um ihn aufnahmebereit für die Praxis des Yoga zu machen.

Der Körper ist der Tempel der Seele

Alle Menschen können Asanas praktizieren, sowohl Kinder bis hin zu Senioren. Die Yogastellungen können Muskeln und Gelenke geschmeidig halten, die inneren Organe kräftigen und den Kreislauf stärken, ohne Müdigkeit zu verursachen.
Das bewusste Atmen sowie die Konzentration auf den Körper sind wesentliche Bestandteile einer Asana.

Die Kunst der Entspannung

Wer die Kunst der Entspannung beherrscht, besitzt den Schlüssel zur Gesundheit, Spannkraft und Seelenfrieden, denn tiefe Entspannung baut das ganze Wesen auf und weckt unsere Energiereserven.

Sich körperlich und geistig zu entspannen, bedeutet sich loszulösen und sich mit seinem wahren Selbst zu identifizieren, der Quelle von Frieden und Freude, die in uns allen sprudelt.

Das Atmen
die Brücke zwischen Grob- und Feinstofflichem

Pranayama, die Lehre der Atemkontrolle, bringt mehr Sauerstoff ins Blut und damit zum Gehirn. Die Atemübungen können die Lebensenergie (Prana) stimulieren, welche uns erfrischt und vitalisiert.

Es werden durch verschiedene Techniken weibliche und männliche Energien harmonisiert, wobei das Geistige überwiegt und das Körperliche in den Hintergrund tritt. Da sich der geistige Zustand in der Atmung widerspiegelt, folgt daraus, dass wir durch Atemkontrolle auch lernen, unseren Geist zu kontrollieren, was uns wiederum bei der Praxis der Konzentration und Meditation zugutekommt.

Konzentration
Grundlage der Meditation

Der Geist hat die Tendenz ruhelos umherzuwandern; er beschäftigt sich gerne mit Vergangenheit und Zukunft, der Gegenwart weicht er dabei aus. Einfache und effiziente Konzentrationsübungen können uns helfen, den Geist zu beruhigen.
Damit haben wir die Grundlage für die Meditation geschaffen, in der wir jenen Zustand inneren Friedens erfahren, der unsere wahre Natur ausmacht. Eine Form der Konzentration/Meditation ist das „Mantra-Singen“, wo meditativ spirituelle Gebete wiederholt werden.
Im Bhakti-Yoga werden melodiöse Lobpreisungen des Göttlichen hingebungsvoll bis ekstatisch gesungen.

Das höchste Bewusstsein der Meditation ist das „Samadhi“ – ein Zustand jenseits von Zeit, Raum sowie Kausalität, wo Körper und Geist transzendiert werden und vollkommene Einheit herrscht.

Für Menschen, die sich mehr für Yoga interessieren und verschiedene Yoga-Techniken erlernen und praktizieren möchten, stehen folgende Angebote zur Verfügung:

(Die Funktions- und Wirkungsweise dieser Therapie-/Behandlungsform wurde bislang von der Schulmedizin nicht nachgewiesen bzw. anerkannt.)